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Pflegeversicherung Beitragssatz

Pflegeversicherung Beitragssatz

Der Pflegeversicherung Beitragssatz ist wie der Beitragssatz für die Gesetzliche Krankenkasse ständigen Schwankungen unterlegen. Im Jahr 2012 lag er bei 1.95% wobei für Kinderlose einen Zuschlag von 0,25% erhoben wurde. Dieser Zuschlag wurde im Januar 2005 eingeführt. Personen, die versicherungspflichtig sind, müssen auch den Pflegeversicherung Beitragssatz entrichten. Das gilt auch für Personen, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Um eine gewisse soziale Gerechtigkeit herbeizuführen, wird für kinderlose Arbeitnehmer ab dem 23. Lebensjahr der Zuschlag von 0,25%  erhoben, den sie allein zu tragen haben. Er ist ebenfalls in der sogenannten Gleitzone zu berücksichtigen. Versicherte, die vor dem 1.1.1940 geboren sind, brauchen diesen Zuschlag allerdings nicht zu entrichten. Mit Eintritt der Elterneigenschaft, wird der Zuschlag hinfällig. Es genügt dann der Nachweis über den Eintrag in der aktuellen Lohnsteuerkarte. Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber zu 50% des Beitrages mit. Allerdings nicht zum Zuschlag für Kinderlose.

 

Pflegeversicherung beitragssatz  Versicherungsvergleich Lübeck

 

Mit folgendem Link können Sie selbst Ihren Beitragssatz errechnen

 

Pflegeversicherung Beitragssatz in Sachsen

Wie schon erwähnt tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Pflegeversicherung Beitragssatz je zur Hälfte. Allerdings bildet das Land Sachsen hier eine Ausnahme: Als Ausgleich für die Arbeitgeberbelastung wurde bekanntlich im Juli 1996 der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag abgeschafft. Bis auf das Bundesland Sachsen haben sich dieser Regelung alle angeschlossen. Als Ausgleich für den fehlenden Feiertagsausgleich müssen nun die Arbeitnehmer die Kosten hierfür übernehmen. Sie zahlen statt üblicher 0.975% nun 1,475% als Pflegeversicherung Beitragssatz. Kinderlose Arbeitnehmer ab dem 23. Lebensjahr zusätzlich noch den Zuschlag von 0,25%.  Somit liegt der Pflegeversicherung Beitragssatz für diese Beitragsgruppe bei 2,225%. Im nächsten Jahr wird es allerdings wieder eine Beitragssteigerung auch in der Pflegeversicherung geben, um die Mehrkosten für die Pflegereform zu finanzieren. So wird der Pflegeversicherung Beitragssatz von 1,95% auf 2,05% steigen. Aus den Mehreinnahmen sollen die Leistungen für demenzkranke  Personen erhöht werden. Allerdings wird der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung attraktiver gemacht und vom Staat mit € 60,00 gefördert. Aber nur für Verträge, die den staatlichen Vorgaben, spricht Mindest -voraussetzungen genügen.  Wie der Pflegeversicherung Beitragssatz sich künftig entwickelt, hängt langfristig sicher auch von der weiteren demografischen Entwicklung ab.


 
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