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Pflegeversicherung Demenzkranke

Pflegeversicherung Demenzkranke

Bundesgesundheitsminister Bahr  will in der Pflegeversicherung Demenzkranke bessere Pflege zukommen lassen. Finanziert werden soll es durch höhere Beiträge in die Pflegepflicht Versicherung. Die Umgestaltung der Pflegeversicherung sollte die wichtigste Sozialreform der laufenden Legislaturperiode sein. Schon vom Vorgänger Philipp Rösler 2011 angekündigt, holt sich nun Daniel Bahr die Absegnung seines Plans vom amtierenden Kabinett 

Allerdings ist keine Rede mehr vom „Großprojekt“.  Das Problem war und ist, dass der Demenzkranke in der Regel nicht die gesetzlichen Vorgaben für das Erreichen einer Pflegestufe erfüllt. Im Gesetz heißt es:  „Menschen, die dauerhaft Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität benötigen, haben Anspruch auf eine Pflegestufe“. Weil der Demenzkranke zwar in seiner geistigen und sozialen Leistung  eingeschränkt , sich aber im Alltag noch relativ selbständig behelfen kann, wird die Notwendigkeit einer Pflege nicht anerkannt. In der Regel liegt die Last der Pflege bei Angehörigen, die oft über die Kräfte beansprucht werden, aber keine finanziellen Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Wollen in der Pflegeversicherung Demenzkranke Leistungen erhalten, so ist eine entsprechende Antragstellung erforderlich. Dieser ist an die zuständige Pflegekasse zu stellen.

Pflegeversicherung Demenzkranke

 

Pflegeversicherung Demenzkranke – welche Pflegestufe

Geld aus der Pflegekasse gibt es erst, wenn eine Pflegestufe erreicht ist. Da bei Demenzkranken aber im Anfangsstadium die objektiven Kriterien oft (noch) nicht erreicht sind, gab es bisher kein Geld. Eingeführt wurde die sogenannte Pflegestufe null. Gezahlt wird auf Antrag das Betreuungsgeld. Es soll pflegenden Familienangehörigen entlasten, um sich ein spezielles Betreuungsangebot leisten zu können. Hierzu gehören z.B.  Kurse in Tages- und Nachtpflege. Genauere Auskünfte erteilen die zuständigen Sozialministerien und Pflegeauskunftstellen in den Kommunen. Fazit: Künftig werden in der Pflegeversicherung Demenzkranke ähnlich wie „normale“ Pflegebedürftige behandelt. Sie erhalten also Leistungen, aus der Pflegeversicherung, wenn sie im erheblichen Maß  in den Bereichen Köperpflege, Ernährung und Mobilität und in der hauswirtschaftlichen Versorgung auf fremde Hilfe angewiesen sind. Es ist sehr zu begrüßen, dass nun nach langem Hin-und Her in der   Pflegeversicherung Demenzkranke leichter zu  Leistungen kommen.

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