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Pflegeversicherung für Kinderlose

Pflegeversicherung für Kinderlose

Der Beitragszuschlag in der gesetzlichen Pflegeversicherung für Kinderlose ist beschlossene Sache. Die gesetzliche Grundlage dazu  ist das Kinder –Berücksichtigungsgesetz. Danach müssen Kinderlose  ab dem vollendeten 23. Lebensjahr ab Januar 2005 einen Zuschlag in der gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25% zahlen. (§ 55 (3) Sozialgesetz Buch SGB).

So funktioniert der Zuschlag in der Pflegeversicherung für Kinderlose

Diesen  Zuschlag müssen die betreffenden Personen allein tragen, also ohne Beteiligung des Arbeitgebers. Ist der Versicherte vor dem 01.01.1940 geboren, muss er diesen Zuschlag nicht bezahlen, egal ob er verheiratet ist oder nicht. Die Betroffenen sind verpflichtet, dem Arbeitgeber entsprechende Unterlagen vorzulegen, aus denen das Vorliegen einer  Elterneigenschaft hervorgeht. Bei Geburt eines Kindes, meistens des 1. Kindes, muss spätestens nach 3 Monaten ein entsprechender Bescheid vorgelegt werden, damit der Zuschlag in der Pflegeversicherung für Kinderlose dann ab Geburtsmonat des Kindes entfallen kann.

Geeignete Nachweise sind zum Beispiel die Geburtsurkunde, ein  Auszug aus dem Familienstammbuch oder eine Kopie des Leistungsbescheides für das  Kindergeld . Ob damit allerdings der Finanzierungsmisere der Pflegeversicherung beizukommen ist, oder die Zeugungswilligkeit Kinderloser gefördert wird, ist zu bezweifeln.

 

Pflegeversicherung für Kinderlose

Eine Pflegeversicherung für Kinderlose ist umso wichtiger

als das zu Recht zu befürchten ist, dass bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit bei Kinderlosen auf externe und damit teurer Pflegekräfte zurückgegriffen werden muss. Leider ist das, was früher die Großfamilie ausmachte, heute kaum noch anzutreffen.

Selbst bei den südlichen Nachbarn gehen diese Tugenden verloren und jeder muss selbst dafür Sorge tragen, dass er im Pflegefall gut versorgt ist. Die deutsche Versicherungswirtschaft hält eine große Palette von Pflegeversicherungen parat. Auch der Gesetzgeber hat versucht, die Private Versicherungswirtschaft in die Pflicht zu nehmen.

Das Ergebnis  heißt Pflege Bahr.  Ähnlich wie bei dem Basistarif in der Privaten Krankenversicherung musste  ein Tarif geschaffen werden, der z.B.  ohne Gesundheitsprüfung und damit ohne Zuschläge,  für jedermann zugänglich ist. Der Staat fördert diese Pflegerentenversicherung mit jährlich € 60,00, also 5,-Euro monatlich, wenn der Versicherte wenigsten  € 10,00 selbst dazu zahlt.

Weitere Informationen finden Sie auf folgendem Link

http://www.bmg.bund.de/pflege/das-pflege-neuausrichtungs-gesetz/informationen-zum-png-und-zur-privaten-pflegevorsorge/fragen-und-antworten-zur-privaten-pflegevorsorge.html


 
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